Über Kashitu

 

Sambia – ehemals Nordrhodesien – ist ein Binnen­staat im südlichen Afrika. Die unberührte Natur, das ausgedehnte Hochland, die Tiere, der Sambesi und die Viktoriafälle machen Sambia zu dem Afrika. Trotz eines großen Reichtums an Boden­schätzen, vor allem im sogenannten Kupfergürtel im Norden, zählt es zu den ärmsten Ländern der Welt. Amts­sprache ist Englisch. Sambia hat ca. 15 Mio. Ein­wohner, 46 % sind unter 15 Jahre alt. Die Säuglings­sterblichkeit liegt bei 100 je 1.000 Ge­burten. Nur 43 % der Geburten können medizin­isch betreut werden. Eine sehr hohe HIV-Infektions­rate senkt die Lebenserwartung auf unter 40 Jahre, 50% sind Christen.

sambia-6Kashitu – liegt im Norden Sambias, ca. 200 km nördlich der Hauptstadt Lusaka,  ist ca. 30 km2 groß, dünn besiedelt mit ca. 8000 Menschen. Zentraler Punkt ist eine alte Eisenbahnstation, an der die Züge der ein­gleisigen Nord-Süd-Verbindung ausweichen können. Strom und Zugang zu sauberen Wasser sind nur sehr bedingt an einzelnen Stellen ver­füg­bar. Das Mobilfunknetz ist schwach aus­ge­prägt. Transporte werden über­wiegend zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Ochsenkarren durchgeführt.

 

 

20160410_124912Die New Renato Community Society wurde 1990 als eine Selbsthilfeorganisation der örtlichen Bauern gegründet. Sie nimmt seitdem mangels Staats­strukturen quasi hoheitliche Aufgaben, ver­gleichbar einer Gemeinde­verwaltung wahr und kümmert sich insbesondere um Landwirtschaft, Ausbildung, Schule, medizinische Basisversorgung, Jugend und insbesondere Förderung der Mädchen, Brunnen, Elektrizität, Infrastruktur, uvm.  Die Organisation arbeitet eng mit der katholischen Gemeinde Christ The King vor Ort zusammen.